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Herren: Club an der Alster – Berliner HC 3:1 (2:0)

Von der „besten Saisonleistung“ sprach Alster Co-Trainer Joachim Mahn nach dem 3:1-Erfolg der Alster-Herren vor heimischer Kulisse gegen den Berliner HC. Im ersten Match nach Bekanntwerden des Abschieds von Cheftrainer Russell Garcia zum Saisonende nach England, bestach das Alster-Team durch gute Kombinationen. In Abwesenheit der Top-Stürmer Constantin Staib (krank) und Niklas Bruns (Verdacht auf Syndesmoseriss) konnten sich die anderen Angreifer gut in Szene setzen. Berlin kam nie so richtig zu seinem Spiel an diesem Nachmittag. Erst in der Schlussphase ohne Keeper und mit elf Feldspielern waren die Hauptstädter etwas durchschlagskräftiger.

Nach einer Viertelstunde konnte Philipp Rothländer ins leere Berliner Tor einschieben, nachdem die Hausherren zuvor die gesamte BHC-Abwehr auskombiniert hatten. Alster ließ den Ball insgesamt sehr gut laufen und erarbeitete sich so gute Chancen, die allerdings nicht immer effektiv genutzt wurden. Mit einem schönen Stecher stellte Anton Boeckel das Ergebnis kurz vor der Halbzeit auf 2:0 aus Sicht der Alsteraner.

Das schönste Tor des Tages gelang allerdings Routinier Julian Hofmann-Jeckel, der in der 40. Minute vom Kreisrand einen Rückhandschuss in den oberen Torwinkel jagte. Mit einem 0:3-Rückstand nahm Frank Hänel schon mehr als eine Viertelstunde vor Ende seinen Keeper für einen elften Feldspieler vom Platz.

Das sollte sich auszahlen: Timm Strüven traf in der 55. Minute zum 1:3 – allerdings höchst umstritten aus Sicht der Gastgeber, da der neben dem Tor liegende Ball mehrfach in Keeper Reuss reingedrückt wurde, bis er unter ihm durch ins Tor kullerte. „Insgesamt aber kein Vorwurf an die Schiedsrichter, die - im Gegenteil - das Match ausgezeichnet im Griff hatten“, betonte Mahn nach Abpfiff.