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2:4 Niederlage der 1. Tennisherren gegen Oldenburg

Im 2. Saisonspiel gegen den Oldenburger TeV lief es trotz guter Leistungen nicht ideal für unser Team. Die Gäste, die in topp Besetzung und mit Schlachtenbummlern an ihrer Seite aufliefen, konnten sich schon nach den Einzeln mit 3:1 absetzen. Lediglich Matthias Kolbe an Position 3 gewann. Er besiegte Jonas König souverän 6:1, 6:3, wobei der erste Satz ein echter Eil-Durchgang war, die Partie nur zu Beginn des zweiten Satzes ausgeglichen verlief. Demian Raab hatte im Spitzeneinzel eine sehr schwere Aufgabe gegen Michel Dornbusch, der dann mit seinem Hammer-Service auch - neu konzentriert nach einem warning - 3 Satzbälle im ersten Durchgang abwehren konnte und das unterhaltsame Match mit 7:5, 6:2 für sich entschied. Sehenswert, welches Tennis Michel Dornbusch stets bei Breakbällen abrufen konnte. An Position 2 verlor David Eisenzapf 4:6, 6:3, 5:10. Sein super Kampfgeist half ihm im Match-Tiebreak nicht, denn der groß gewachsene Tillmann Erdbories geriet in einen Aufschlag Flow. Debüt im Team der 1. Herren für den 17-jährigen Alster Nachwuchsspieler Bruno Kreidler, der mit Stefan Seifert (atp 228 in 2012) wohl den schwierigsten Gegner erwischte, den man an Position 4 überhaupt haben kann. 2:6, 1:6 lautete das Ergebnis, aber Bruno Kreidler hat sich wacker geschlagen und war zufrieden mit seiner Leistung. Dies bestätigte er im zweiten Doppel an der Seite des erfahrenen Linkshänders Matthias Kolbe, der wertvollen Rückhalt gab. Die beiden entschieden tatsächlich das Match im mutig gespielten Match-Tiebreak gegen Jonas König/Tillmann Erdbories mit 6:3, 1:6, 10:7 für Alster. Für ein Unentschieden reichte das aber nicht. Das Spitzendoppel hatte sich bereits zuvor das Duo Michel Dornbusch/Stefan Seifert verdient mit 7:5, 6:2 gegen Demian Raab und David Eisenzapf gesichert. Die Titelverteidigung ist für unsere Jungs damit nicht mehr drin, das anvisierte Ziel, der Klassenerhalt, steht fest. Am nächsten Samstag, 17.02. um 13 Uhr steht ein weiteres Heimspiel gegen den Suchsdorfer SV auf dem Plan. // Maren Raab