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Demian Raab ist Weltranglistenspieler

Halbfinale beim ITF-Future

Aus der Quali heraus spielte sich Demian Raab aus dem 1. Herrenteam beim Gottfried von Cramm Cup in Hannover vom 8. - 14. Juli 2013 völlig überraschend ins Halbfinale. Raab holte dabei nicht nur den begehrten 1. Weltranglistenpunkt, sondern gleich 6. In der 1. Runde schlug er Marek Pesicka (CZE) 6:3, 6:4. Im Achtelfinale besiegte Raab den an 4 gesetzen Denis Matsukevitch (RUS/ 574 ATP) mit 6:2, 7:5. Im 2. Satz lag Raab dabei bereits 2:5 zurück. 6:3, 6:3 lautete das Ergebnis im Viertelfinale gegen Jaan-Frederik Brunken (FIN/ 780 ATP). Dem Deutschen Friedrich Klasen (Blau-Weiß Berlin) konnte Raab im Halbfinale beim 1:6, 3:6 nicht mehr genug entgegensetzen.

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1. Tennisherren erreichen Relegation!!!

Mit einem 6 : 3 Erfolg im Heimspiel gegen den Club zur Vahr, Bremen, sicherten sich die 1. Tennisherren den 2. Tabellenplatz in der Nordliga und damit die Teilnahme an der Relegation für die Regionalliga. Joseph Sirianni, Philipp Hammer, Felipe Parada und Tobias Hinzmann gewannen die Einzel, Matthias Kolbe und Demian Raab unterlagen im Champions-Tiebreak. 2 Doppel gingen an Alster. Am Samstag, den 24. August, wird das Team in Berlin gegen den Meister der Ostliga, die Zehlendorfer Wespen, aufschlagen.

Hier das aktuelle Mannschaftsfoto des 1. Herren-Teams:

Tennisherren

von links nach rechts:
Felipe Parada, Joseph Sirianni, Coach Uwe Hlawatschek, Philipp Hammer, Tobias Hinzmann, Max Bülk, Matthias Kolbe, Demian Raab

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Quali geschafft! Carina Witthoeft feiert Wimbledon-Premiere

Das Wimbledon-Hauptfeld 2013 ist komplett, auch die Damen-Qualifikation ist abgeschlossen. Und unsere Alsteranerin schaffte am Donnerstag noch den Sprung unter die besten 128 auf dem "Heiligen Rasen": Carina Witthoeft gewann ein drittes Mal - und feiert nun Grand-Slam-Premiere.

In einem engen, teilweise vom Regen unterbrochenen Drittrunden-Qualifikationsmatch gegen die Australierin Casey Dellacqua setzte sich die 18 Jahre junge Hamburgerin, die derzeit Nummer 191 der Welt ist, mit 5:7, 6:3 und 6:4 durch. Damit darf sie erstmals im Hauptfeld eines der vier Major-Turniere mitmischen - der bislang größte Erfolg ihrer Karriere. "Ich kann es immer noch nicht glauben", teilte sie via "Facebook" mit.

Und Witthoeft, laut Bundestrainerin Barbara Rittner "eine weitere vielversprechende junge Deutsche", gefällt es in Wimbledon so gut, dass sie schon vor dem entscheidenden Quali-Duell schrieb: "Ich schätze, ich sollte noch eine oder zwei Wochen bleiben." Erst einmal wird sie am Freitag mit Spannung die Auslosung verfolgen.

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Erfolg für die 1. Tennisherren im Heimspiel

Mit ihrem 6:3 Erfolg am 16.06. im Heimspiel gegen Holstein Quickborn rücken die 1. Tennisherren ihrem Ziel, dem Wiederaufstieg in die Regionalliga ein Stück näher. Matthias Kolbe gewann das Spitzeneinzel im Champions-Tiebreak, an Position 6 setzte sich auch Max Bülk nach hohem Rückstand im Champions-Tiebreak durch, während Joseph Sirianni an Nr. 2 knapp im Champions-Tiebraek unterlag, nachdem er 5 Matchbälle in Folge abgewehrt hatte. Glatte Siege im Einzel fuhren Felipe Parada und Demian Raab ein, die dann mit einem ebenso deutlichen 6:1, 6:1 im Doppel den 5. Punkt klar machten. Auch Tobias Hinzmann/Max Bülk siegten im Doppel.

Hier das aktuelle Mannschaftsfoto des 1. Herren-Teams:

Tennisherren

von links nach rechts:
Felipe Parada, Joseph Sirianni, Coach Uwe Hlawatschek, Philipp Hammer, Tobias Hinzmann, Max Bülk, Matthias Kolbe, Demian Raab

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Kölner Herren feiern sechsten Feld-Titel

Die Herren von Rot-Weiss Köln sind Deutscher Feldhockey-Meister der Saison 2012/2013. Im Endspiel beim Final Four im Sportpark Rothenbaum in Hamburg setzten sich die Domstädter in einem ebenso hochklassigen wie spannenden Endspiel mit 3:2 (2:1) gegen den westdeutschen Rivalen Uhlenhorst Mülheim durch.

Im Rahmen der Siegerehrung räumte Köln dann auch die individuellen Preise ab: Philipp Zeller wurde von den Bundestrainern zum besten Spieler und Max Weinhold zum besten Torhüter des Turniers gekürt. Bei den Damen gingen die Ehrungen analog an Lena Andersch und Torhüterin Karoline Amm von Meister Berliner HC.

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Berliner HC Deutscher Meister dank Golden Goal

Dank eines Golden Goals von Jana Gonnermann haben die Damen des Berliner HC in Hamburg ihren neunten deutschen Feldhockey-Titel perfekt gemacht. Am Sonntag gelang der Mittelfeldspielerin vor geschätzt 2000 Zuschauern auf der Anlage im Sportpark Rothenbaum 26 Sekunden vor Ende der Verlängerung der 3:2-Siegtreffer gegen den UHC Hamburg. „Ich finde diese Regelung grausam“, gab BHC-Trainer Floris Völkner zu, „aber es ist natürlich Freude pur, dass wir gewonnen haben.“

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Halbfinale Damen: UHC Hamburg – Club an der Alster 14.15 Uhr

Der UHC Hamburg war – vielleicht gemeinsam mit dem BHC – die dominierende Mannschaft der letzten Jahre. Doch das war in dieser Spielzeit nicht ganz der Fall, hatte man doch ein paar personelle Veränderungen zu verkraften. Und wenn eine Mannschaft den UHC gut kennt, dann dürfte es wohl Lokalrivale und Halbfinalgegner Club an der Alster sein. Da könnte man meinen, dass man sich selbst in einem Halbfinale gegenseitig kaum überraschen kann. Das sieht UHC-Coach Kais al Saadi jedoch anders: „Ich denke schon, dass wir uns gegenseitig die eine oder andere taktische Überraschung präsentieren werden.“ Dass könnte auch nötig sein, denn in den direkten Duellen in dieser Spielzeit liegt Alster mit einem Sieg und einem Unentschieden vorn. „Die Partien sind immer sehr intensiv, auch mal hitzig. Ich denke, dass wir den Vorteil einer sehr guten Fitness haben, aber Alster ist eine abgebrühte Mannschaft, die auch geschickt das Tempo herausnehmen kann. Ich würde die Chancen 50:50 sehen. Ich traue es uns zu, ins Finale einzuziehen, das ist auch das Ziel. Mal sehen, wer sich am Samstag durchsetzt.“

Dass man die Uhlen schlagen kann, haben die Damen von Trainer Jens George in dieser Saison bereits bewiesen. Hoffnung macht ihm auch, dass der Saisonverlauf anders als in der Vorsaison war. „Diesmal haben wir uns in der Hinrunde schwer getan und uns aber im zweiten Saisonteil merklich gesteigert. Ich hoffe, dass wir das im Halbfinale bestätigen können“, so George. Ein Halbfinale sei eine ganz andere Sache als ein Spiel in der regulären Saison. Da sei die nervliche Anspannung höher, es ginge natürlich auch um mehr. Anders als sein Gegenüber siegt George kaum Überraschungspotenzial. „Vielleicht bei den Ecken. Aber darum geht es auch gar nicht. Ich hoffe, dass wir eine offene Partie, eine schöne und interessante Schlacht sehen werden. Und am Ende entscheidet vielleicht auch das kleine Quentchen Glück.“ Er sieht zwar Vorteile beim exzellent bestückten und physisch enorm starken UHC-Kader, aber „wir werden versuchen, ihnen vor allem in den Zweikämpfen den Schneid abzukaufen.“

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Herren: Club an der Alster – HTHC 0:4 (0:1)

Der Harvestehuder THC beendete die reguläre Spielzeit der hockeyliga 2012/2013 auf dem ersten Tabellenplatz und konnte dadurch über die vorzeige Qualifikation für die Euro Hockey League jubeln. Es ist das erste Mal, dass sich der Verein für diesen Wettbewerb qualifiziert hat. Die Harvestehuder gewannen am letzten Spieltag beim Lokalrivalen Club an der Alster mit 4:0 (2:0). In einem spannenden und hochklassigen Derby mussten die Mannen von Trainer Christoph Bechmann lange kämpfen, um die drei Punkte einzufahren.

Beide Mannschaften zeigten sich von Beginn an hoch motiviert und konzentriert. „Es gibt ja schon eine gewisse Rivalität der beiden Vereine. Alster hat alles versucht, um uns von dem ersten Tabellenplatz zu stoßen“, sagte Bechmann. „Leider haben wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt“, analysierte Alster-Trainer Joachim Mahn. Vor allem an der Defensive und am Torwart des HTHC scheiterten die Angriffe der Gastgeber.

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Damen: Club an der Alster – SW Neuss 2:2 (0:1)

Mit einem 2:2 bei Endrunden-Teilnehmer Club an der Alster haben sich die Damen von SW Neuss achtbar aus der Saison 2012/2013 verabschiedet. Das Team von Trainer Simon Starck stand zwar über weite Strechen stark unter Druck, führte aber sogar zwei Mal. Die Alsteranerinnen beenden die Liga damit auf Rang drei hinter dem UHC, gegen den sie am kommenden Samstag im Sportpark Rotherbaum der Universität Hamburg im Halbfinale antreten müssen.

„Das Spiel darf eigentlich nicht unentschieden enden“, so Alster-Trainer Jens George. „Wir hatten elf Strafecken und etliche Chancen aus dem Feld heraus, schießen da aber immer mittig auf Tor oder knapp vorbei. Von Neuss war nach dem 0:1 bis zur 52. Minute nichts zu sehen, aber dann liegen wir ein zweites Mal hinten. Das war keine gelungene Generalprobe für die Endrunde – aber das ist ja manchmal auch gar nicht so schlecht.“

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Damen: Club an der Alster – Rot-Weiss Köln 3:1 (2:0)

Die Damen des Club an der Alster haben sich mit dem 3:1 (2:0)-Erfolg gegen Rot-Weiss Köln endgültig mindestens den dritten Platz gesichert und bleiben damit ein Spiel vor Saisonende punktgleich mit dem zeitgleich siegreichen, zweitplatzierten UHC Hamburg.

Alster Trainer Jens George nach dem Abpfiff: „Bei diesen schwierigen Bedingungen haben wir besonders in der 1. Halbzeit super gespielt. Die Mädels waren motiviert, hatten wenig Ballverluste und haben gut kombiniert. Danach kam Köln besser ins Spiel, aber wir haben das souverän zu Ende gespielt und verdient gewonnen.“ Kölns Co-Trainer Moritz Liebald sah das ähnlich und sprach von einer verdienten Niederlage“. Besonders die erste Halbzeit waren wir heute sehr schwach. Da hat man gemerkt, dass es für uns um nichts mehr ging. Doch nach dem Seitenwechsel, wurden wir besser, haben das Spiel teilweise dominiert und hatten genug Chancen auf den Ausgleich. Ärgerlich war, dass wir zwei Strafeckentore kassieren und selber keins schießen. Aber im Großen und Ganzen hat Alster verdient gewonnen.“

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Damen: Doppelspieltag am letzten Spielwochenende der regulären Saison

Am letzten Spielwochenende der regulären Saison – noch mal ein Doppelspieltag – dürften die meisten Experten-Augen diesmal auf den Tabellenkeller gerichtet sein, wo der Kampf um den Klassenerhalt erst auf dem Zielstrich entschieden wird. Doch auch oben geht es noch um was: München braucht noch einen Punkt, um endgültig für die Endrunde planen zu können, und der BHC benötigt noch einen, um Platz eins abzusichern.

Beim UHC Hamburg und dem Club an der Alster „schielt“ man womöglich noch mit einem Auge auf die kleine Chance, den BHC am Ende doch noch von der Spitze verdrängen zu können. Vollgas werden beide Mannschaften am Wochenende geben. „Wir wollen sechs Punkte, und dann schauen wir mal, wozu das reicht“, so Alster-Coach Jens George. „Außerdem wollen wir uns in diesen Spielen auch Selbstbewusstsein holen und uns auf hohem Niveau für die Endrunde vorbereiten. Die beste Entwicklung nimmt man eh nur, wenn man ans Limit geht.“ Ähnlich sieht es auch UHC-Kollege Kais al Saadi: „Ich denke, das werden zwei sehr gute Testspiele für die Endrunde, in denen wir unsere Form überprüfen können. Ich erwarte die beiden Mannheimer Teams hoch motiviert.“ Seiner Mannschaft habe die Pause eher gut getan. „Die Mädels machen körperlich einen sehr guten Eindruck, und stehen mit dem Doppelwochenende und Trainingsspielen auch richtig unter Feuer.“ Die leicht angeschlagenen Marie Mävers und Eileen Hoffmann könnten allerdings vielleicht nur in einem Spiel zum Einsatz kommen.

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Herren: Letztes Saisonspiel am Sonntag um 12 Uhr gegen den HTHC

Am letzten Spielwochenende der regulären Saison geht es noch um die Frage: Wer sichert sich Tabellenplatz eins und damit die direkte Qualifikation für die kommende Spielzeit in der Euro Hockey League? Vier Teams haben noch Ambitionen auf dieses Ziel. Für den Rest der Liga geht es wohl vornehmlich darum, einen ordentlichen Abschluss der Saison hinzulegen.

Bei Tabellenführer Harvestehuder THC blickt man eher gelassen auf die Verfolger. „Wir müssen unsere Hausaufgaben bei Alster erledigen, dann kann hinter uns passieren, was will“, sagt Coach Christoph Bechmann. Doch er ist sich auch bewusst, dass sich der Club an der Alster – auch nicht aus Lokalpatriotismus – auf keinen Fall kampflos ergeben wird. „Ich gehe davon aus, dass sie Vollgas geben werden, aber das ist uns auch lieber so.“ Fehlen wird dem HTHC Tobias Lietz, der sich im letzten Spiel einen Muskelfaserriss zugezogen hat.