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Herren: HTHC vs. DCadA 1:1 (0:1)

Leistungsgerechtes Remis im Traditionsderby – Hockeyliga.de

Die Herren vom HTHC haben im vierten Spiel in Folge keinen Sieg in der Feldhockey-Bundesliga feiern können. Vor rund 400 Zuschauern, die sich am Samstag trotz des widrigen Wetters zur Anlage Am Voßberg begeben hatten, gab es ein gerechtes 1:1 (0:1) gegen den Club an der Alster. „Man muss zufrieden sein”, sagte HTHC-Trainer Christoph Bechmann und betonte, dass jedes der beiden Teams am Ende noch die Möglichkeit zum Siegtreffer gehabt habe.

Im ersten Durchgang gab es für die Zuschauer allerdings nur wenige Schusskreisszenen zu sehen. Allerdings hatte der HTHC viermal per Ecke die Gelegenheit, einen Treffer zu erzielen, doch Club-Torwart Felix Reuß war in der Regel Endstation bei den Versuchen.
Der beherzte Einsatz von Jack Heldens führte dann zum 1:0 für Alster. Der Stürmer kämpfte sich auf der linken Seite durch, seine scharfe Hereingabe konnte Torwart Tobias Walter nicht abwehren, zumal ein Mitspieler den Schuss noch abgefälscht hatte. „Das war schon traurig, dass wir in Rückstand geraten sind. Ich fand uns in der ersten Hälfte besser”, sagte Bechmann.
Der Coach nahm noch kurz vor der Pause Walter vom Feld und brachte einen zusätzlichen Feldspieler. Eine Maßnahme, die nach dem Seitenwechsel beinahe mit dem 0:2 durch Constantin Staib bestraft worden wäre, der die Kugel aber nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Wenig später verpasste Carl Alt dann gegen die wieder mit Walter agierenden Gastgeber ebenfalls nach einem Konter das 2:0. „Ich denke, danach wäre der HTHC gebrochen gewesen”, trauerte Alster-Coach Fabian Rozwadowski den “zwei hundertprozentigen Chancen” nach.

Ein Angriff des HTHC über links führte dann zum 1:1. Anton Pöhling hatte die Hereingabe geblockt und bekam den Treffer auch zugesprochen, doch die Beteiligten waren sich einig, dass ein Alster-Spieler zuletzt am Ball gewesen war.
In der hektischen Schlussphase hatte dann erst der HTHC noch eine gute Möglichkeit, das 2:1 zu erzielen. Postwendend konnte Alster einen Konter nicht mehr mit einem möglichen Treffer abschließen.
„Nach den drei letzten Spielen zeigt der Pfeil in die richtige Richtung. In der Entwicklung der Mannschaft ist noch viel Luft nach oben”, fasste Rozwadowski die Hinrunde zusammen. Der HTHC muss am Sonntag noch gegen den Berliner HC ran. „Sollten wir dann auf 21 Punkte kommen, ist das von der Punktausbeute für uns optimal”, stellte Bechmann fest.
 
Harvestehuder THC - Club an der Alster 1:1 (0:1)
Tore:
0:1 Jack Heldens (20.)
1:1 Anton Pöhling (49.)
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Damen: UHC vs. DCadA 2:1 (2:0)

Alster muss für die Winterpause die Tabellenführung noch abgeben – Hockeyliga.de

Schon am gestrigen Samstag war die Siegserie vom Club an der Alster gerissen – und auch beim Hamburger Derby gegen die amtierenden Meisterinnen vom UHC Hamburg konnte sich der bisherige Tabellenführer nicht mehr durchsetzen. Die Uhlenhorster Hausherrinnen gewannen das letzte Hinrunden-Spiel am Sonntag mit 2:1 (2:0). Somit müssen die Alster-Damen die Tabellenspitze über die Winterpause hinweg an den Mannheimer HC abgeben.

Für die Gastgeberinnen vom UHC war es ein rundum gelungener Sonntag: „Schönes Wetter, schönes Spiel und ein gutes Resultat für uns“, zog Trainer Claas Henkel knackig Bilanz. Nachdem Marie Mävers einen Angriff über die linke Seite quasi nur noch ins leere Tor blocken musste (24.) und Belen Iglesias Marcos den Pass von Hannah Seifert hoch über die gegnerische Torfrau gelupft hatte (28.), gingen die Damen vom Uhlenhorster Hockeyclub verdient mit der 2:0-Führung in die Pause. „In der ersten Habzeit lief wirklich fast alles rund: Wir haben sehr gut verteidigt und keine relevante Kreisszenen zugelassen, schießen selbst zwei super schöne Tore. Eine fast perfekte Halbzeit“, lobte Henkel. 

Nach der Pause ging es dann etwas ruhiger zu – zumindest, was die Torbilanz anging. „Wir hatten im dritten Viertel zwar ähnlich viel Kontrolle über das Spiel, aber danach wurde es ein bisschen offener und hektischer. Wir hätten gerne noch mehr schöne Tore gehabt, aber da haben wir unsere Offensivaktionen leider vor dem Kreis beendet und nicht mehr diesen absoluten Druck aufgebaut“, sagte Claas Henkel. Sieben Sekunden vor Schluss gelang dann Anne Schröder der Anschlusstreffer zum 1:2 aus Alster-Sicht, das gleichzeitig auch das Endergebnis markierte: Der UHC hatte Abschlag, spielte dem Gegner aber direkt in die Vorhand. Schröder spielte zwei Gegenspielerinnen aus und traf dann zentral per argentinischer Rückhand. Für den Club an der Alster an diesem Tag jedoch nur Schönheitskorrektur. „Das war für uns eine Lehrstunde, und daraus können wir für die Rückrunde viel mitnehmen. Wir haben heute unsere Schwächen aufgezeigt bekommen: Das Spiel miteinander, die Laufbereitschaft, Einzelaktionen. Daran müssen wir arbeiten“, sagte Alster-Trainer Jens George nach der Niederlage. Das Ergebnis sei dem Spiel angemessen und gerecht, ein Unentschieden hätten seine Damen diesmal nicht verdient gehabt. Er freue sich jetzt auf die Winterpause: „Da haben wir alle ein bisschen drauf gewartet, jetzt mal kurz den Schläger zur Seite stellen zu können.“
 
UHC Hamburg - Club an der Alster 2:1 (2:0)
Tore:
1:0 Marie Mävers (24.)
2:0 Belen Iglesias Marcos (28.)
2:1 Anne Schröder (60.)
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Damen: HTHC vs. DCadA 2:1 (0:0)

HTHC beendet Alsters Siegesserie – Hockeyliga.de

Die Siegesserie der Damen vom Club an der Alster in der Feldhockey-Bundesliga ist gerissen. Nach zuvor acht Erfolgen in acht Spielen verlor das Team von Trainer Jens George am Samstag vor 200 Zuschauern beim HTHC Hamburg mit 1:2 (0:0). „Es war klar, dass das irgendwann mal passiert. Und so ein Schuss vor dem Bug kann ja auch gut sein“, sagte George auch mit Blick auf das Topspiel beim UHC am Sonntag. „Zudem sind wir trotz der Niederlage noch Erster.“ Zufrieden zeigte sich HTHC-Coach Tomasz Laskowski: „Die Mädchen haben sich endlich für die Arbeit in den vergangenen Monaten belohnt.“ 

Obwohl die erste Hälfte torlos geblieben war, hatten beide Teams gute Chancen. Die ersten guten Gelegenheiten hatten die Gäste, vor allem in Person von Lisa Altenburg, die aber zweimal an HTHC-Torfrau Rosa Krüger scheiterte. Auf der Gegenseite konnte Emma Nölting nach einem Steilpass von Anabel Herzsprung frei auf Helen Heitmann zulaufen, brachte die Kugel aber nicht an der Torhüterin vorbei. Kurz vor der Pause legte die Stürmerin dann im Schusskreis ein Solo hin und umspielte drei Gegenspielerinnen, nur um danach aus wenigen Metern Entfernung den Ball hoch über das Tor zu schlagen.

Wunderbar anzusehen war dafür das 1:0 für den HTHC im zweiten Durchgang nach einer Strafecke: Franzisca Hauke nahm den von Heitmann abgewehrten Ball volley und traf zur Führung. Ebenso sehenswert war die Entstehung der zweiten Ecke, die zum 2:0 führen sollte. Annelotte Ziehm lief mit dem Ball am Schläger rund 60 Meter übers Feld und hatte danach noch die Übersicht, den Ball einer Gegnerin an den Fuß zu spielen.

In der Schlussphase wurde es dann noch einmal spannend, nachdem Lynne Fröschle nach einer Ecke per Stecher zum 1:2 verkürzen konnte. George nahm seine Torhüterin vom Feld, doch trotz Überzahl wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. „Der HTHC war heute heißer als wir, das hat man gemerkt“, räumte George ein. Laskowski freute sich derweil auch darüber, „dass wir gegen so eine Mannschaft auch einmal mit 1:0 in Führung gegangen sind“.
 
Harvestehuder THC - Club an der Alster 2:1 (0:0)
Tore:
1:0 Franzisca Hauke (43., KE)
2:0 Laura Saenger (50., KE)
2:1 Club a.d. Alster (56., KE)
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HAMBURG HOCKEY HILFT 2017

Ein Abend zu Gunsten unseres Projektes findet jedes Jahr im November beim Club an der Alster in Hamburg statt. Es finden hochkarätig besetzte Hallenhockeyspiele statt, die den Bundesliga Teams zur Vorbereitung dienen.

Save the Date: 24. November 2017 ab ca. 18 Uhr 

PROGRAMM

Der Abend soll ganz im Zeichen Südafrikas stehen. Es wird ein entsprechendes Rahmenprogramm geben, lasst euch überraschen! Der diesjährige Spielplan steht noch nicht fest. Wir werden ihn schnellstmöglich veröffentlichen.

LOCATION

Der Club an der Alster
Hallerstraße 91
20149 Hamburg

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Spielbericht: UHC vs. DCadA 2:5 (1:1)

Die Herren des Club an der Alster belegen nach dem 5:2 (1:1)-Sieg im Derby beim UHC Hamburg zumindest bis zum kommenden Samstag einen der Playoff-Plätze in der Feldhockey-Bundesliga. Der UHC verpasste es so, sich weiter von unten in Richtung gesichertes Mittelfeld abzusetzen und nach Punkten mit dem Lokalrivalen gleichzuziehen. Die Alsteraner verdienten sich am Mittwochabend unter Flutlicht den Sieg vor allem durch eine konzentrierte Defensivleistung.

Und so lobte Alster-Trainer Fabian Rozwadowski auch die Abwehrarbeit seines Teams: „Insgesamt geht der Sieg in Ordnung, weil wir wirklich wenig zugelassen haben heute. Da haben die Jungs ihren Job richtig gut gemacht. Auch spielerisch können wir sehr zufrieden sein, auch wenn die Phasen, in denen die Mannschaften das Momentum auf ihre Seite gezogen haben, immer wieder gewechselt haben.“

UHC-Coach Kais al Saadi kommentierte kurz: „Wir haben nicht gut genug gespielt, um heute gewinnen zu können, und doch hat Alster in der entscheidenden Phase auch die Hilfe des Schiedsrichters benötigt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Alster das Spiel verdient gewonnen hat.“

Der UHC kam vor rund 600 Zuschauern gut ins Spiel und ging durch einen Eckenschlenzer von Moritz Fürste auch nicht unverdient in Führung (4.). Doch lange behielt man nicht die Oberhand, denn Alster ließ sich vom frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, spielte geduldig weiter und glich ebenfalls per Strafecke durch Niklas Bruns aus (12.). Alster bekam das Spiel gut in den Griff und hielt immer, wenn der UHC wieder etwas mehr Zugriff zu bekommen schien, mit hoher Laufbereitschaft auch in der Rückwärtsbewegung dagegen, holte sich so die Initiative wieder zurück und kam immer wieder zu guten Kontern, die schon vor dem Pausenpfiff durchaus die Führung hätte einbringen können.

Auch im dritten Viertel hatte Alster das Geschehen zumeist gut im Griff, spielte schnell und geradlinig nach vorn und kontrollierte das Konterspiel des Gegners gut. Constantin Staib brachte sein Team dann in der 40. Minute auch erstmals in Führung.

Zu Beginn des Schlussviertels leistete man sich allerdings eine kurze defensive Auszeit, in der der UHC wieder mehr Zugriff bekam und noch einmal ausgleichen konnte. Gian Lucca Graffitti zog im Kreis direkt ab, der Schuss wurde noch leicht abgefälscht und trudelte so an Tim Jessulat, der auf dem falschen Fuß stand, über die Torlinie (49.). Doch der Siebenmeter nach einem vermeintlichen Foulspiel brachte die erneute Wende im Spiel. „Kann man geben“, meinte Rozwadowski. „Eine klare Fehlentscheidung in einer Phase, in der wir gerade wieder das Heft in die Hand nehmen konnten“, kommentierte al Saadi. Wie auch immer, Niklas Bruns verwandelte für Alster sicher (52.). In der Folge rannte sich der UHC mehrfach in der sicheren Alster-Abwehr fest und eröffnete damit Räume, die die Gäste zu gefährlichen Kontern nutzten. Und so gelang Jesper Kamlade mit zwei nahezu identischen Vorstößen über links mit argentinischem Abschluss (54. und 55.) die Entscheidung. Der UHC nahm noch den Torwart raus, doch das brachte nur noch eine Chance für Alster zum möglichen 6:2 ein, die aber nicht mehr genutzt werden konnte.
 
UHC Hamburg - Club an der Alster 2:5 (1:1)
Tore:
1:0 Moritz Fürste (4., KE)
1:1 Niklas Bruns (12., KE)
1:2 Constantin Staib (40.)
2:2 Gian Lucca Graffitti (49.)
2:3 Niklas Bruns (52., 7m)
2:4 Jesper Kamlade (54.)
2:5 Jesper Kamlade (55.)
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1. Herren: DCadA vs. NHTC 5:4 (4:1)

 Alster siegt im Torefestival und bleibt oben dran – Hockeyliga.de

Die Herren vom Club an der Alster bleiben in der Feldhockey-Bundesliga in Schlagdistanz zu den Endrunden-Plätzen. Am Samstag feierte das Team von Trainer Fabian Rozwadowski vor gut 200 Zuschauern einen 5:4-Sieg (4:1) über den Nürnberger HTHC. „Es war kein gutes Spiel. Wichtig waren für uns die drei Punkte. Nach der Niederlage in München vor einer Woche war Verunsicherung da und mir war klar, dass es heute eher ein dreckiges Kampfspiel werden würde. Aber es war für uns ein guter Start in die englische Woche mit den Partien gegen den UHC und den HTHC”, betonte Rozwadowski.

Als Marschplan für sein Team hatte der Trainer eine tiefstehende Deckung und das Generieren von Kontern ausgegeben. Eine Vorgabe, die dank der Nürnberger Mithilfe in der ersten Halbzeit gut funktionierte. „Alle Treffer vor der Pause waren Geschenke von uns durch Fehler im Spielaufbau”, räumte Nürnbergs Trainer Norbert Wolff ein. Zwar hatten die Gäste in der zehnten Minute nach einem Angriff über rechts den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen können und danach Pech, weil Jon Mechtold nur den Innenpfosten traf, andererseits vergab Alster auch etliche Chancen, um mit einer noch deutlicheren Führung in die zweite Hälfte zu gehen. Immerhin konnte sich Rozwadowski über „den Top-Konter über die linke Seite” zum 4:1 freuen.

Neben der mangelnden Chancenauswertung verwies der Alster-Coach aber auch auf die vielen Kreissituationen, die man den Nürnbergern erlaubt habe. Die wiederum konnten zwischen der 37. und 39. Minute auf 3:4 verkürzen, wobei vor allem das 3:4 von Frederic Wolff per Argentinischer Rückhand sehenswert war.

Im letzten Viertel bekam Alster dann drei Strafecken in Folge zugesprochen, vermochte aber das 5:3 nicht zu erzielen. Nach einer weiteren Ecke gut zwei Minuten später landete die Kugel schließlich doch im NHTC-Kasten. Sehr zum Ärger von Wolff, der die Standardsituation für unberechtigt hielt.

Knapp drei Minuten vor dem Ende nahm Wolff Torwart Steffen König heraus und brachte einen elften Feldspieler. Die Gäste erhöhten den Druck und wurden mit einer Strafecke belohnt, die Götz Mahdi nach einer schönen Variante zum 4:5 vollendete. Als keine 30 Sekunden mehr zu spielen waren, entschieden die Schiedsrichter erneut auf Ecke für Nürnberg. Doch dieses Mal ging der Ball knapp rechts vorbei.
 
Club an der Alster - Nürnberger HTC 5:4 (4:1)
Tore:
1:0 Jonathan Fröschle (3.)
1:1 Nürnberger HTC (10.)
2:1 Patrick Schmidt (22.)
3:1 Niklas Bruns (25.)
4:1 Dieter Linnekogel (28.)
4:2 Dario Benke (37., KE)
4:3 Frederic Wolff (39.)
5:3 Patrick Schmidt (54., KE)
5:4 Götz Mahdi (58., KE)
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1. Damen Hockey: MSC vs. DCadA 0:4 (0:2)

Achter Sieg im achten Spiel für den Spitzenreiter – Hockeyliga.de

Die Damen vom Club an der Alster feierten am Samstag mit ihrem 4:0 (2:0) über die Gastgeberinnen vom Münchner SC ihren achten Sieg im achten Spiel – und bleiben damit weiter an der Tabellenspitze. Verantwortlich für diese erfolgreiche Samstagspartie war vor allem Nationalspielerin und Alster-Neuzugang Lisa Altenburg mit einem Hattrick. 

Kein Punktverlust, nur sechs Gegentore in acht Spielen – und auch die Auswärtspartie gegen den Münchner SC zu Null gewonnen: Alster-Trainer Jens George ist zufrieden mit der Leistung seiner Damen. „Ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Wir haben den Ball über lange Zeit kontrolliert, haben im eigenen Aufbau gut gepresst und dementsprechend waren wir im Sturm heute durchschlagkräftig“, sagte er nach dem Sieg. Das erste Tor des Tages machte Lisa Altenburg, die erst seit dieser Saison für den Club an der Alster aufläuft, in der 14. Spielminute. Kurz vor der Pause setzte sich Kira Horn im Eins-gegen-Eins gegen eine Verteidigerin der Münchnerinnen durch und erhöhte durch einen Schuss ins lange Ecke auf den 2:0-Halbzeitstand. 

„Die erste Halbzeit, vor allem das erste Viertel, war noch recht ausgeglichen. Da hatten wir gute Angriffe, wenn auch keine Torchancen - aber im zweiten Viertel hat Alster das Tempo ein bisschen angezogen und die Führung ging auch so in Ordnung“, kommentierte MSC-Trainer André Schriever den Pausenstand. „Dann wollten wir nach der Halbzeit eigentlich alles nach vorne werfen…“ Doch dann schlug Lisa Altenburg erneut zu. In der 38. Spielminute lief sie sich über rechts frei, ging in die Hundekurve und traf dann per argentinischer Rückhand in den spitzen Winkel. Knapp zehn Minuten später machte sie mit ihrem dritten Tor den Hattrick voll und für ihre Mannschaft den Sack zu. 4:0 hieß es am Ende gegen die gastgebenden Münchnerinnen. 

„Das Ergebnis sagt wohl alles aus. Und es ist auch in der Höhe verdient, Alster war heute einfach vom Kopf her deutlich weiter. Gerade beim Thema Umschaltverhalten haben wir unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Eigentlich wollten wir kontern, stattdessen sind wir ausgekontert worden“, so Schriever. In den kommenden Tagen werden seine Mannschaft und er sich das Spiel noch mal genauer ansehen, Baustellen ausmachen und die Spielweise für das kommende Match gegen die Damen von Rot-Weiss Köln anpassen. Und auch Alster-Coach George will sich nicht auf dem Erfolg ausruhen: 

„Wir haben es heute geschafft, defensiv gut zu stehen, hatten tolle Ballgewinne und gute Konterchancen. Und gerade Lisa Altenburg hat ihr ganzes Potenzial abgerufen. Trotzdem sind wir natürlich nie ganz zufrieden. Wir hatten heute sechs Eckenchancen und kein Tor, daran müssen wir arbeiten. Es gibt immer Luft nach oben. Und das ist auch gut so.“
 
Münchner SC - Club an der Alster 0:4 (0:2)
Tore:
 
0:1 Lisa Altenburg (14.)
0:2 Kira Horn (30.)
0:3 Lisa Altenburg (38.)
0:4 Lisa Altenburg (49.)
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1. Herren Hockey: MSC vs. DCadA 3:1 (2:0)

MSC landet ersten Saisonsieg – Hockeyliga.de

Der Münchener SC schafft am eigenen Clubtag die Befreiung und fährt den ersten Saisonsieg ein. Zumindest zwischenzeitlich können die Bayern so auch die rote Laterne abgeben. Der durch drei Kontertore auf den Weg gebrachte 3:1-Heimsieg gegen den Club an der Alster war nie wirklich gefährdet – die Hamburger stecken ihrerseits im Mittelfeld der Tabelle fest.

„Das war heute natürlich ein Spiel genau wie man es haben will. Wir wollten eine Reaktion zeigen und da muss ich meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen: Das haben wir geschafft. Die Jungs haben heute wieder bewiesen, dass sie wahre Mentalitätsmonster sind“, gab der euphorisierte MSC-Trainer Patrick Fritsche nach dem Spiel zu Protokoll.

Das Spiel hätte dabei aus Münchener Sicht gar nicht besser starten können. Bereits nach drei Minuten wurde ein Konter mustergültig zur Führung genutzt. Während sich die Hamburger am einen Ende des Platzes noch über einen Pfiff aufregten, schickten die Münchener den 19-jährigen Philipp Schippan mit einem weiten Schlenzer auf die Reise. Vollkommen alleine lief der also auf den Torhüter zu und überlupfte ihnen sehenswert (3.). Ein Tor, das voll und ganz in den Matchplan der Gastgeber passte. 
Man verteidigte von nun an tief und lauerte auf Konter. München fühlte sich rund um den eigenen Kreis pudelwohl und holte direkt mit dem nächsten Konter eine Ecke heraus. Nach abgewehrtem Schlenzer, stand dann Michael Rostek goldrichtig und verwertete den Abpraller argentinisch – 2:0 (8.). In der Folge hatten die Gäste von der Alster weiterhin viele Spielanteile und kamen sogar regelmäßig in den Kreis, ließen dort aber die nötige Qualität und Konsequenz im Abschluss vermissen. Und so ging München mit einer gar nicht so unverdienten Führung in die Pause.

Das Bild, das sich zeigte, änderte sich allerdings gar nicht. München verteidigte weiterhin tiefstehend, der Matchplan war bisher immerhin voll aufgegangen. Und so fiel auch das 3:0 durch Sebastian Kirschbaum nach einem Konter (36.). Alster lief dennoch weiter ein ums andere Mal gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Münchener Wand an. Im vierten Viertel nahmen die Hanseaten auch den Torhüter Tobias Deppermann heraus, um noch mehr Überzahlsituationen zu erzeugen – was schnell von Erfolg gekrönt wurde. Constantin Staib traf aus dem Gewühl bereits in der 46. Spielminute, sodass wieder Hoffnung aufkam, zumal sich München durch eine grüne Karte in doppelte Unterzahl brachte. Und so war dann am Ende auch das Glück auf der Seite des MSC. Ein Eckentreffer wurde zurückgenommen, weil der Ball innerhalb gestoppt wurde (57.), was dem Spiel eine umso turbulentere Schlussphase ersparte. 

Der Trainer der Hamburger Fabian Rozwadowski analysierte das Spiel im Anschluss nüchtern und fand dabei auch lobende Worte für den Gegner: „Wir waren bestimmt 40 Mal im gegnerischen Kreis, aber da hat uns die Qualität und Durchschlagskraft gefehlt. Wir können heute nicht mal sagen, dass wir besser gewesen sind. München hatte einen Matchplan und der ist voll aufgegangen.“
 
Münchner SC - Club an der Alster 3:1 (2:0)
Tore:
1:0 Philipp Schippan (3.)
2:0 Michael Rostek (8., KE)
3:0 Sebastian Kirschbaum (36.)
3:1 Constantin Staib (46.)
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Neue Physiotherapieangebote im Club

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Liebe Clubmitglieder,

wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass unser Angebot der Physiotherapie bereits einigen helfen konnte und weiterhin hilft. Inzwischen haben wir unser Repertoire noch um Einiges weiter ausbauen können und dürfen unsere Dienstleistung noch effizienter gestalten. Wenn Sie Fragen zu unseren Behandlungen haben oder sich einen Termin bei unserer Physiotherapeutin –auch für das Personaltraining- sichern wollen, melden Sie sich gerne bei Frau Busch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder 040 41 42 41 350. Wir freuen uns auf Sie.

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Leander Herzog gewinnt Mental-Cup in Bremen

Leander Herzog hat am 8.10. in Bremen das gut besetzte U14 Turnier gewonnen. Sein extra aus Nordrhein-Westfalen angereister Final-Gegner gab sich erst im Champions-Tiebreak geschlagen.

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Playing the long game with the Alster Grootbos Foundation

Grootbos

The Alster Grootbos Foundation in South Africa is Bringing communities together and fighting racism and prejudice Photo: Alster Grootbos Foundation

Bringing communities together and fighting racism and prejudice were just some of the aims of the non-profit making organisation Alster Grootbos Foundation when it came into being in 2009. 

The Foundation’s aims are implemented through three integrated ‘umbrella’ programmes: 'Green Futures’ which focuses on conservation, ‘Siyakhula’ which focuses on the creation of sustainable livelihoods through enterprise development and ‘Football Foundation’ which focuses on utilising sport for development. 

Hockey, with the support of the German Hockey Association (DHB), has been supporting the movement since its inception and the Hockey Foundation has been instrumental in developing social integration, promoting healthy lifestyles, and increasing environmental awareness and life skills amongst communities. 

Eight years later and the Foundation is thriving as it operates hockey training camps out of three areas in South Africa – Gansbaai, Stanford and Hermanus – and its team's take part in many tournaments for all ages at different locations around the Cape Town area. 

There is one full-time coach employed by the Foundation, plus the services of up to six volunteers. More than 300 youngsters receive hockey training across the three centres. 

One of the driving forces behind the Hockey Foundation is Delf Ness, of the DHB and soon to take up position as the Director of Marketing and Communications for FIH. He took time out of his schedule to talk about the work of the Alster Grootbos Foundation and how it has developed over the past few years. 

“It has all been very positive. The key changes have been more locations, more volunteers and more funding. We are also getting better equipment to each centre and the relationship between the hockey family in Germany and South Africa is stronger than ever. We are also much better at communication, both internally and externally.” 

Taking a more strategic approach to the organisation has been key to its development. “We needed to ensure continuity, so there is a familiarity and understanding among the coaches, volunteers and players but we must also allow the organisation to grow. And that growth must be organic, you can’t force things. 

“Every year we strive to be a little better at what we do and how we do it, we become more professional with every year that passes by and we have added regular strategy meetings to decide in which direction the project should go – that has been vital to developing a vision.”

The German men’s and women’s national teams have been regular visitors to the hockey camps and this is an initiative that Ness is particularly proud of. Watching and interacting with role models has a tremendous effect upon the aspiration and motivation of the young players. It is certainly something he hopes will continue to happen, possibly with even greater levels of regularity. 

For Ness, one of the biggest advantages of hockey is that it is a sport that attracts youngsters from all backgrounds and cultures. He explains that in South Africa, football is largely seen as a sport for black people, while rugby remains the sport of choice for the white population. Hockey is sport where ethnic backgrounds seem to be immaterial. 

It is early days to asses the impact of the programme but Ness points to the field of play where children of all ethnic groups are enjoying a game of hockey together. Most children on the camps will have experienced the joy, excitement and camaraderie of playing in tournaments and the regular presence of German internationals is another sign of the programme’s success as a means of inspiring the next generation.  

It is not just the children who are learning, says Ness. “Parents are also understanding the value of their children mixing with people of other cultures and backgrounds in an enjoyable, competitive environment where they have to work together.” 

Within the next year the Foundation is seeking to procure a used artificial pitch from Germany and also to find the funding for transporting and implementing the pitch. The board would also like to expand its reach, integrating the South Africa Hockey Association and attracting more volunteers from overseas. . 

Delf Ness remains deeply involved in the Foundation. He leads the strategic development and is a frequent visitor to the hockey camps. And his passion for the project runs in the family – next year daughter Louisa begins life as a volunteer. “This is a long-term project with a long-term goal,” he says. “I hope to be talking to you about the way we have developed and improved many years from now.”

This development project activity aligns with the International Hockey Federation's 10-year Hockey Revolution strategy which aims to make hockey a global game that inspires the next generation. For more information about the Hockey Revolution, click here.

To find out more about the Alster Grootbos Foundation, visit the Alster Grootbos Foundation Website.

#GlobalProjects

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1. Damen: Berliner HC - Club an der Alster 0:2 (0:1)

Alster jetzt einziges Verlustpunkt freies Team der Liga – Hockeyliga.de

Die Damen vom Club an der Alster bleiben als einziges Team in der Feldhockey-Bundesliga weiter ohne Punktverlust. Während Rivale UHC Hamburg mit 0:1 beim Düsseldorfer HC verlor, hielt sich der Spitzenreiter am Sonntag beim 2:0 (1:0) beim Berliner HC vor rund 250 Zuschauern schadlos und feierte damit den siebten Sieg in Folge. Allerdings räumte Trainer Jens George nach der Partie ein: „Das war heute eher etwas glücklich. Berlin war stark und wir haben oft zu kompliziert und zu langsam gespielt.”

BHCs Co-Trainerin Natascha Keller stellte ihrerseits fest: „Wäre das Ergebnis nicht 0:2, dann könnte man aus unserer Sicht sehr zufrieden sein. Wir haben gegen den Tabellenführer ein sehr gutes Spiel gemacht. Es war ausgeglichen. Am Ende haben die Eckentore entschieden.”

Und da war der Club an der Alster besser – und eben auch mit mehr Glück gesegnet. Denn bei der ersten Kurzen Ecke für die Berlinerinnen wurde der Schlenzer von Malin Stiebitz noch von einer Alster-Spielerin an die Latte abgelenkt. Besser machte es dann der Club, für den Viktoria Huse die erste Strafecke rund drei Minuten vor der Pause sicher zum 1:0 vollendete.

Auch nach dem Seitenwechsel bot der BHC den Hamburgerinnen Paroli. Doch nach einer weiteren Ecke hieß es schließlich 2:0 für Alster. Hanna Granitzki hatte den Ball nach einer schönen Variante im Kasten des BHC versenkt. Gut 15 Minuten vor dem Ende schien damit die Vorentscheidung gefallen. In der Folge gelangen den Gastgeberinnen zwar noch einige gute Angriffe, doch zu einem Tor sollte es nicht mehr reichen. So verhinderte in der Schlussphase Alster-Torfrau Helen Heitmann mit einer tollen Parade das 1:2.
 
Berliner HC - Club an der Alster 0:2 (0:1)
Tore:
 
0:1 Viktoria Huse (27., KE)
0:2 Hanna Granitzki (44., KE)
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1. Herren: Berliner HC - Club an der Alster 3:6 (2:1)

Bruns' Dreierpack sichert Alsters Auswärtserfolg – Hockeyliga.de 

Im Verfolgerduell zwischen dem Berliner HC und dem Club an der Alster hieß es am Ende 6:3 (2:1) für die Gäste aus der Hansestadt Hamburg, die mit dem dreifachen Punktgewinn wieder näher an die Playoff-Plätze heranrücken kann. Die Hauptstädter hingegen müssen nach den zuletzt guten Auftritten einen Dämpfer hinnehmen.

Schon fünf Minuten nach Spielbeginn konnten sich die Gäste durch eine Strafecke die Führung sichern. Dieter-Enrique Linnekogel traf zum verdienten 1:0, das die Hanseaten im Verlauf des ersten Viertels bestätigten. Im zweiten Viertel zeigte sich hingegen die Stärke des BHC, der zuletzt viele knappe Spiele für sich entscheiden konnte. Durch einen Doppelschlag von Anton Ebeling (23.) und Tom Neßelhauf (29.) drehten die Hauptstädter das Spiel und gingen zur Freude der heimischen Zuschauer mit der 2:1-Führung in die Kabinen.

In der zweiten Spielhälfte schlug dann die Stunde von Niklas Bruns, der mit einem starken Dreierpack den Weg zum Sieg für seine Mannschaft ebnete. Der Club an der Alster setzte seinen Angreifer immer wieder gut in Szene, und dieser verwandelte seine Möglichkeiten mustergültig (35./39./46.). Die Hausherren verloren in dieser Phase des Spiels den Zugriff, den sie noch zuvor hatten. Nach zwei weiteren Treffern durch Patrick Schmidt (55.) und Constantin Staib (56.) war der klare Auswärtssieg dann nicht mehr zu verhindern. Der Treffer zum Endstand gelang den Berlinern, die durch einen Siebenmeter zwei Minuten vor Schluss noch Ergebniskosmetik betrieben.

Wenig erfreut zeigte sich nach dem Spiel BHC-Trainer Rein van Eijk, der seine Mannschaft scharf kritisierte: „Das 3:6 ist aus meiner Sicht sehr unnötig. Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff und haben uns dann zu wenig auf unser eigenes Spiel konzentriert. Ich bin sehr unzufrieden mit der Leistung, und wenn wir oben dran bleiben wollen, müssen wir einfach mehr Spannung zeigen. Wir werden das Spiel jetzt abhaken und mit der Vorbereitung auf Köln beginnen.“

Fabian Rozwadowski äußerte sich mit viel Lob zur Leistung seines Teams: „Wir haben hier heute verdient gewonnen und uns nur auf unsere Leistung konzentriert. Auch nach dem kurzen Einbruch im zweiten Viertel haben wir uns gefangen und waren in der zweiten Halbzeit sehr erfolgreich. Ich denke wir waren heute einfach lockerer und konnten uns für unseren Einsatz belohnen.“
 
Berliner HC - Club an der Alster 3:6 (2:1)
Tore:
 
0:1 Dieter Linnekogel (5., KE)
1:1 Anton Ebeling (23.)
2:1 Tom Neßelhauf (29.)
2:2 Niklas Bruns (35.)
2:3 Niklas Bruns (39.)
2:4 Niklas Bruns (46.)
2:5 Patrick Schmidt (55.)
2:6 Constantin Staib (56.)
3:6 Tom Neßelhauf (58., 7m)